Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Overtourism
#1
Sollen wir uns hier über die Vor- und Nachteile des Tourismus austauschen? Ich habe da grad‘ einen netten Aufhänger …

Die Msc Preziosa (3500 passagiere) und die Norwegian Gateway (4000 passagiere beides ohne Crew) liegen in Reykjavík.
Super einpark Aktion. Das "Hochhaus" links ist die Preziosa.

[Bild: 35885296ij.jpeg]

[Bild: 35885297kf.jpeg]

[Bild: 35885298le.jpeg]
 
Schade, dass Gullfos und Geysir keine WebCam haben. Da ist heute bestimmt was los.
Glukáf, Helge
Zitieren
#2
Ohjeh, ich peröhnlich finde so schwimmende Städte, egal wo einfach nur furchtbar und nicht einmal geschenkt würde ich dort mitfarhen wollen. Wie gesagt nur meine Meinung.
          In einem Adler steckt die ganze Weisheit der Welt
Zitieren
#3
wdr 5 (edit es ist die Sendung vom 15.6. 2019, direkt der erste Beitrag.)
Jetzt, mit Neugier unterwegs:
Übertourismus (und wie Amsterdam damit umgeht).

Und schon vorbei. Die Holländer sind schon lustig - hier noch ein Artikel dazu Daily Telegraph.
Ob es sich beim Weed-Dating wirklich um einen Farm Besuch handelt?   Angel
Glukáf, Helge
Zitieren
#4
Hast Du auch etwas gefunden, ob und wie die Aktion angenommen wurde/wird.

Plastiflaschen-Fischen finde ich gut und glaube, daß es eigentlich gut funktionieren müsste. Und jede Flasche weniger im Meer ist eine gute Sache. Wenn auch nur ein Tropfen auf dem heissen Stein. Wenn jeder seinen Müll ordentlich entsorgen würde, gäbe es weit weniger Probleme.

Ob allerdings viele Touristen von einer Hochzeit mit Einheimischen begeistert sind, kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Meins wäre es nicht, aber sicher ticken andere da anders. Und ob sloche Aktionen beliebig auf andere Städte übertragbar sind....... die meisten Touris wollen die Highlight´s abhaken und weiterziehen.
          In einem Adler steckt die ganze Weisheit der Welt
Zitieren
#5
Bei der Hochzeit geht  es doch eher um sowas wie eine Patenschaft. Für die romantischen Niederländer klingt halt Hochzeit viel netter. Eigentlich geht es bei der Sache darum, die Touristen dazu zu verleiten, die ausgetretenen Reiseführerpfade zu verlassen. So sollen die Touristenströme gelenkt / entzerrt werden. Die Innenstadt Bewohner sind wohl ziemlich genervt, weil alles mit Touristen verstopft ist.
(Wenn ich an volle Tage auf dem Skólavörðustígur denke ...)
Die andere Idee ist, dass sich das Bild des Touris ändert, wenn man ihn aus der Anonymität der Masse rausholt und in persönlichen Kontakt kommt. Im Interview wird dann auch über eine Keks Aktion erzählt. Amsterdam-Besucher können sich Kekse geben lassen, die sie dann an Einheimische verteilen um ins Gespräch zu kommen. Die Kekse gehören eindeutig zu der Aktion. In dem Zusammenhang fragt die Reporterin dann auch, wie die Aktion denn ankommt - es kommt halt immer drauf an, wie man auf Menschen zugeht, ist die Antwort.
Von solche privaten Guides habe ich auch in Reykjavík gelesen.
Dabei bin ich auf einen Artikel von Nanna Gunnarsdóttir zu dem Thema gestoßen. Berichte von ihr habe ich schonmal auf GuideToIceland gelesen.
Glukáf, Helge
Zitieren
#6
Der Versuch die Touristöme zu lenken ist ja gut, aber ich glaub eher nicht, daß solche Aktionen so viel bringen werden.
Deshalb habe ich nach " Zahlen" gefragt.

Der Mensch als Touri möchte doch größtenteils nur alle sehenswerten Orte abarbeiten und schnell weiter um ja auch alles zu sehen. Leute die wirklich ein Land oder auch eine Stadt erleben und nicht nur oberflächlich Drüberhuschen, sind meiner Meinung nach immer noch die Ausnahme. Wenn auch da ein kleiner Zuwachs zu verzeichnen ist.
Dank dem Thema Klimakatastrophe ist ein Wandel im Gang, der aber auch ganz schnell wieder abebben könnte. Hoffen wir es nicht. Es gibt nur eine Erde.
          In einem Adler steckt die ganze Weisheit der Welt
Zitieren
#7
Ist da ein Silberstreif am Horizont?

https://icelandmonitor.mbl.is/news/news/...hts_trips/
Glukáf, Helge
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste